Mittwoch, 26. Januar 2011
Achtung Flugverkehr
Das Sommerbaby wirft seit ein paar Tagen mit Hingabe Dinge durch die Gegend. Ich hoffe diese Phase ist bald vorbei. Ständig fliegen die unmöglichsten Dinge durch die Luft.
Dienstag, 25. Januar 2011
Sag mal
Das Sommerbaby kann schon einige Worte sprechen. Mama, Papa, Llllla für ihre Schwestern, Bom für Schokobons, Mil für Milch, auf, zu, Tür, hoch, Mau für Katze, Gagag für Geflügel jeder Art, Oba für Oma.
Fordert man sie allerdings auf ihren Namen zu sagen, kommt nur noch ein gepustetes 'Fffff'. Weder kommt dieser Buchstabe in ihrem Namen vor, noch hat jemand sie so genannt. Auch bei der Frage 'Wie heißt Du?' kommt 'Fffff'.
Fordert man sie allerdings auf ihren Namen zu sagen, kommt nur noch ein gepustetes 'Fffff'. Weder kommt dieser Buchstabe in ihrem Namen vor, noch hat jemand sie so genannt. Auch bei der Frage 'Wie heißt Du?' kommt 'Fffff'.
Alle fünfe
Das Sommerbaby hat es geschafft mit seinem Wartezimmervirus die ganze Familie lahm zu legen. Heute Nacht haben das Schul- und das Vorschulkind in Sachen Erbrechen nachgelegt. Wieder eine unruhige Nacht. Dem Sommerbaby selbst und dem Herbstmann geht es wieder ziemlich gut, mir und dem Schulkind einigermassen gut und das Vorschulkind hing heute ganz in den Seilen. Das Schulkind möchte morgen gerne wieder in die Schule und die angekündigte Mathearbeit schreiben. Ich bin mir noch nicht sicher. Mal sehen wie die Nacht wird.
Montag, 24. Januar 2011
Freigiebiges Sommerbaby
Das Sommerbaby ist mit ihren Magen Darm Viren sehr freigiebig umgegangen. Sowohl der Herbstmann als auch ich haben die gleichen Symptome. Ich habe mir damit und mit einer erneuten Spückattacke des Sommerbabys die Nacht um die Ohren geschlagen. Der Herbstmann wurde heute Vormittag von den Viren beglückt.
Ich bin mir ziemlich sicher das sie sich die Viren im Wartezimmer des Kinderarztes eingefangen hat. Ja, so kann es gehen. Da denkt man man geht zum Kinderarzt damit das kranke Kind gesund wird (was auch eingetreten ist) aber überdies wird auch das gesunde Kind krank. Und mit ihm die halbe Familie.
Ich bin mir ziemlich sicher das sie sich die Viren im Wartezimmer des Kinderarztes eingefangen hat. Ja, so kann es gehen. Da denkt man man geht zum Kinderarzt damit das kranke Kind gesund wird (was auch eingetreten ist) aber überdies wird auch das gesunde Kind krank. Und mit ihm die halbe Familie.
Samstag, 22. Januar 2011
Magen Darm Intermezzo und bitte lächeln
Das Sommerbaby hat heute mittag aus heiterem Himmel ihr Frühstück von sich gegeben. In vier Etappen in jeweils neuen Outfits. In der Zwischenzeit lag sie teilnahmslos im Bett und rührte sich nicht vom Fleck. Ein wirklich beängstigender Anblick. Mein kleiner Wirbelwind lag freiwillig im Bett und blieb auch dort.
Etwa 15 Minuten nach dem letzen Würgen stand sie auf und machte weiter als sei vorher nichts gewesen. Sie setzte sich wie selbstverständlich an den Esstisch und ass Nudeln und trank Wasser. Auch den restlichen Tag merke man das mittagliche Desaster lediglich am dezimierten Inhalt ihres Kleiderschrankes.
Das Schulkind tanzt in der neu gegründeten Minigarde unseres Karnevalvereins. Heute um 17.00 war Fotografentermin für die Kampagnenbilder. Also trudelten wir 16.55 im Gemeindehaus ein. Dort warteten wir eine geschlagene Stunde auf die Fotografin und nochmal weitere fünfzehn Minuten auf die Prinzessin. Das Sommerbaby genoss die Zeit die sie fast ausschliesslich auf der Bühne verbrachte und mit den großen umhertobte.
Nachdem die Bilder dann endlich geschossen waren (1,5 Stunden nach der Aussage es dauere nur eine paar Minuten) waren wir entlassen. Morgen hat sie den nächsten Auftritt.
Etwa 15 Minuten nach dem letzen Würgen stand sie auf und machte weiter als sei vorher nichts gewesen. Sie setzte sich wie selbstverständlich an den Esstisch und ass Nudeln und trank Wasser. Auch den restlichen Tag merke man das mittagliche Desaster lediglich am dezimierten Inhalt ihres Kleiderschrankes.
Das Schulkind tanzt in der neu gegründeten Minigarde unseres Karnevalvereins. Heute um 17.00 war Fotografentermin für die Kampagnenbilder. Also trudelten wir 16.55 im Gemeindehaus ein. Dort warteten wir eine geschlagene Stunde auf die Fotografin und nochmal weitere fünfzehn Minuten auf die Prinzessin. Das Sommerbaby genoss die Zeit die sie fast ausschliesslich auf der Bühne verbrachte und mit den großen umhertobte.
Nachdem die Bilder dann endlich geschossen waren (1,5 Stunden nach der Aussage es dauere nur eine paar Minuten) waren wir entlassen. Morgen hat sie den nächsten Auftritt.
Freitag, 21. Januar 2011
Wo geht's zum nächsten Erdloch?
Das Vorschulkind ist von Natur aus ziemlich neugierig. Heute gab es zwei Situationen in denen ich vor Scham am liebsten im Erdboden versunken wäre.
Situation #1: Das Vorschulkind hat bei einer Freundin angerufen um nach einer Nachmittagsverabredung zu fragen. Daraus enstand folgender Dialog:
VK: Ich würde heute gerne mit A. spielen.
Mutter: Oh, A. ist nicht da, die ist dieses Wochenende bei ihrem Papa.
VK: Seid ihr getrennt?
Mutter: Das ist schon ganz lange her.
VK: Also seid ihr getrennt?
Mutter: Ja, aber schon lange.
VK: Ah, ihr seit also getrennt.
Erdboden tu dich auf. Ich habe diese Mutter im Laufe des Tages noch persönlich getroffen und mich entschuldigt.
Nach dieser Telefonepisode haben wir dem Vorschulkind erklärt das man nicht so neugierig ist und nicht derart bohrend Fragen stellt die mit dem Thema 'Spielbesuch' nichts zu tun haben. Nach diesem Vortrag versuchte sie ihr Glück bei einer anderen Freundin. Dieses Gespräch verlief so:
VK: Ich würde heute gerne mit E. spielen.
M: Oh, wir haben aber heute gar keine Zeit.
VK: Warum?
M: Wir fahren weg.
VK: Wohin
M: Nach F.
VK: Mit wem?
Ich mischte ich schnell in das Gespräch ein, wünschte ein schönes Wochenende und beendete das Gespräch.
Jaja, unser Vorschulkind. Sie ist nicht neugierig, sie ist schon zufrieden wenn ihr jeder alles unaufgefordert erzählt.
Situation #1: Das Vorschulkind hat bei einer Freundin angerufen um nach einer Nachmittagsverabredung zu fragen. Daraus enstand folgender Dialog:
VK: Ich würde heute gerne mit A. spielen.
Mutter: Oh, A. ist nicht da, die ist dieses Wochenende bei ihrem Papa.
VK: Seid ihr getrennt?
Mutter: Das ist schon ganz lange her.
VK: Also seid ihr getrennt?
Mutter: Ja, aber schon lange.
VK: Ah, ihr seit also getrennt.
Erdboden tu dich auf. Ich habe diese Mutter im Laufe des Tages noch persönlich getroffen und mich entschuldigt.
Nach dieser Telefonepisode haben wir dem Vorschulkind erklärt das man nicht so neugierig ist und nicht derart bohrend Fragen stellt die mit dem Thema 'Spielbesuch' nichts zu tun haben. Nach diesem Vortrag versuchte sie ihr Glück bei einer anderen Freundin. Dieses Gespräch verlief so:
VK: Ich würde heute gerne mit E. spielen.
M: Oh, wir haben aber heute gar keine Zeit.
VK: Warum?
M: Wir fahren weg.
VK: Wohin
M: Nach F.
VK: Mit wem?
Ich mischte ich schnell in das Gespräch ein, wünschte ein schönes Wochenende und beendete das Gespräch.
Jaja, unser Vorschulkind. Sie ist nicht neugierig, sie ist schon zufrieden wenn ihr jeder alles unaufgefordert erzählt.
Dienstag, 18. Januar 2011
Fahrt-Schock
Das Sommerbaby und ich waren heute mit dem Auto unterwegs. Wir haben einen Kleinbus in dem die Kinder bequem hin und her laufen können. Der Sitz des Sommerbabys ist hinter dem Beifahrersitz montiert.
Als wir heute auf der Heimfahrt waren spürte ich auch einmal eine kleine Hand auf meiner Schulter. Mein erster Gedanke war 'Wie lange sind die Arme des Sommerbabys und wie weit ist der Sitz weg?' Im nächsten Moment tritt das Sommerbaby fröhlich neben mich. Ich bin so froh das ich vor Schreck nicht das Steuer verrissen habe.
Ich kann mir nicht erklären wie das passieren konnte. Entweder habe ich das Gurtschloss nicht richtig geschlossen oder sie hat es selbst geöffnet. Ich weiß es nicht.
Ich habe sie mit der einen Hand festgehalten, mit der anderen gesteuert und gehofft das ich ohne Schalten über die abknickende Vorfahrtsstrasse komme, denn dann hätte ich sie loslassen müssen.
Bei der nächsten sie bietenden Möglichkeit, das Sommerbaby schickte sich gerade an mir ins Steuer zu greifen, um anzuhalten und sie wieder in ihren Sitz zu verfrachten.
Sie selbst fand ihren Ausflug ausgesprochen toll und war sehr zufrieden mit sich selbst und ihrer Leistung.
Was bin ich froh das diese Situation glimpflich ausgegangen ist.
Als wir heute auf der Heimfahrt waren spürte ich auch einmal eine kleine Hand auf meiner Schulter. Mein erster Gedanke war 'Wie lange sind die Arme des Sommerbabys und wie weit ist der Sitz weg?' Im nächsten Moment tritt das Sommerbaby fröhlich neben mich. Ich bin so froh das ich vor Schreck nicht das Steuer verrissen habe.
Ich kann mir nicht erklären wie das passieren konnte. Entweder habe ich das Gurtschloss nicht richtig geschlossen oder sie hat es selbst geöffnet. Ich weiß es nicht.
Ich habe sie mit der einen Hand festgehalten, mit der anderen gesteuert und gehofft das ich ohne Schalten über die abknickende Vorfahrtsstrasse komme, denn dann hätte ich sie loslassen müssen.
Bei der nächsten sie bietenden Möglichkeit, das Sommerbaby schickte sich gerade an mir ins Steuer zu greifen, um anzuhalten und sie wieder in ihren Sitz zu verfrachten.
Sie selbst fand ihren Ausflug ausgesprochen toll und war sehr zufrieden mit sich selbst und ihrer Leistung.
Was bin ich froh das diese Situation glimpflich ausgegangen ist.
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